Immerda e.V. veröffentlicht „1×1 der Krippen –und Kindergartenplatzsuche“

4. Februar 2011

Die Krippen- und Kindergartenplatzsuche ist für viele Mütter und Väter in unterversorgten Stadtteilen eine Expedition in den Dschungel. Die “Fittesten” schlagen sich durch und kommen schließlich irgendwann zu dem ersehnten Krippen- und/oder Kindergartenplatz, während viele andere auf der Strecke bleiben.

Mit der Veröffentlichung des kleinen 1×1 der Krippen- und Kindergartenplatzsuche möchte der immerda e.V. eine Art Eltern-Grundwissen über den Ablauf der Kitaplatzsuche bereitstellen. Es richtet sich insbesondere an Schwangere, Eltern mit ersten Kindern und an Familien, die neu in die Stadt ziehen.

Ziel der Veröffentlichung ist es, die Eltern über die wichtigsten Stolpersteine und Irrwege zu informieren und ihnen dadurch die größten Enttäuschungen zu ersparen. Das Dschungelerlebnis mit wildwüchsigen Anmelde- und Vergabesystemen der unterschiedlichsten Träger, die durch teilweise widersprüchliche Rahmenvorgaben von Stadt und Land flankiert werden, bleibt den Eltern voraussichtlich nicht erspart, wird dadurch jedoch im Voraus etwas planbarer.

Die Veröffentlichung steht ab sofort als download im Internet bereit und wird auf Anregung von Eltern aktualisiert und ergänzt:

http://mehr-krippenplaetze-in-hannover.de/1×1/


Wir suchen Räumlichkeiten!

29. Januar 2011

Unsere Elterninitiative hat Ende 2010 die Förderzusage von der Stadt Hannover bekommen und nun das Ziel, möglichst bis zum Sommer diesen Jahres eine eigene Krippe zu gründen. Dafür suchen wir nun geeignete Räumlichkeiten!

Diese müssen groß genug für eine Einrichtung mit mindestens zehn Kindern sein und auch von der räumlichen Aufteilung her passen (Spielraum, Ruheraum, Bad, Küche, Umkleideflur, Bürobereich, Außengelände).

Wir freuen uns über Hinweise und Empfehlungen! Kontakt entweder über unser “Diensthandy” unter 01 60/6 21 61 61 oder per Email unter kita@immerda-ev.de


2.101 Unterschriften übergeben

27. Oktober 2010

Im Rahmen einer öffentlichen Abschlussaktion in der hannoverschen Innenstadt hat der immerda e.V. am 27. Oktober 2010 zusammen mit weiteren UnterstützerInnen insg. 2101 Unterschriften an die Bürgermeisterin Ingrid Lange und einen Vertreter des niedersächsischen Kultusministeriums übergeben. Diese sind in den vergangenen Monaten online und mit ausgelegten Listen zusammen gekommen. Mit der Aktion “Die lange Reise zum Krippenplatz” wurde noch einmal deutlich gemacht, dass nach wie vor Krippenplätze fehlen und der Ausbau fortgesetzt werden muss.

Wir bedanken uns bei allen, die unsere Unterschriftenaktion unterstützt haben! Es sind viele Unterschriften zusammen gekommen. Die Onlineaktion wird auch nach dem offiziellen Kampagnenende fortgesetzt: www.mehr-krippenplaetze-in-hannover.de


Abschlussaktion Unterschriftenkampagne

29. September 2010

Mit einer zentralen Abschlussaktion beendet der immerda e.V. am Mittwoch, den 27. Oktober 2010, die Unterschriftenaktion “Mehr Krippenplätze in Hannover”. Um 16:00 Uhr laden wir zur “Reise zum Krippenplatz” auf dem Platz der Weltausstellung in der Innenstadt Hannovers ein. Im Rahmen der Aktion sollen auch die bis dahin gesammelten Unterschriften an den Oberbürgermeister und eineN VertreterIn des Landes überreicht werden.

Daher tragt euch bitte vorher online ein und unterstützt die Aktion: http://mehr-krippenplaetze-in-hannover.de/

Wenn ihr noch ausgefüllte Unterschriftenlisten habt, schickt sie bitte rechtzeitig an den immerda e.V.: Postfach 3324, 30033 Hannover


Elterninitiative immerda e.V. begrüßt weiteren Ausbau der Krippenplätze

29. September 2010

Ausbau noch stärker vorantreiben

Der immerda e.V., der zusammen mit anderen Elterninitiativen die Unterschriftenaktion “Mehr Krippenplätze in Hannover” gestartet hat, begrüßt, dass nun als Reaktion auf die positive Bevölkerungsentwicklung weitere 300 Krippenplätze in der Landeshauptstadt geschaffen werden sollen.

“Wir freuen uns, dass sich Grüne und SPD mit einem entsprechenden Antrag für die Realisierung des Ausbauziels von 40% einsetzen, bezweifeln allerdings, dass damit der reale Bedarf gedeckt wird“ sagte Ilka Sommer, Sprecherin der Initiative. „Die Annahme, dass 60% der Eltern im großstädtischen Milieu ihre Kinder bis zum Kindergarteneintritt von 3 Jahren selbst betreuen wollen, ist nicht mehr zeitgemäß. Die Mehrheit der berufstätigen Mütter und Väter wünscht sich einen Wiedereinstieg in den Beruf ab einem Alter von etwa einem Jahr.“ Der immerda e.V. setzt sich außerdem dafür ein, dass die neuen Plätze vor allem in den Stadtteilen mit besonders hohem Bedarf entstehen. Dazu reiche es nicht aus, die aktuellen Versorgungsquoten daraufhin zu betrachten, wie nah sie an 40% liegen. Notwendig sind differenzierte Analysen der unterschiedlichen Bedarfsstrukturen in den einzelnen Stadtteilen.

Der immerda e.V. fordert die Verwaltung außerdem dazu auf, nicht nur etablierte Träger, sondern auch Eltern-Initiativen an der Schaffung der neuen Plätze zu beteiligen. “Viele Eltern wollen ihre Kinder in eine Einrichtung geben, die sie selbst aktiv mitgestalten können“, so Sommer. „Mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz schaffen sie schnell, zuverlässig und verhältnismäßig günstig neue Betreuungsangebote. Durch eine enge Kooperation von Eltern und Erziehern sind sie darüber hinaus bestens geeignet, für die pädagogische Qualität der Kleinkindbetreuung zu sorgen.“