Abschlussaktion Unterschriftenkampagne

29. September 2010

Mit einer zentralen Abschlussaktion beendet der immerda e.V. am Mittwoch, den 27. Oktober 2010, die Unterschriftenaktion “Mehr Krippenplätze in Hannover”. Um 16:00 Uhr laden wir zur “Reise zum Krippenplatz” auf dem Platz der Weltausstellung in der Innenstadt Hannovers ein. Im Rahmen der Aktion sollen auch die bis dahin gesammelten Unterschriften an den Oberbürgermeister und eineN VertreterIn des Landes überreicht werden.

Daher tragt euch bitte vorher online ein und unterstützt die Aktion: http://mehr-krippenplaetze-in-hannover.de/

Wenn ihr noch ausgefüllte Unterschriftenlisten habt, schickt sie bitte rechtzeitig an den immerda e.V.: Postfach 3324, 30033 Hannover


Elterninitiative immerda e.V. begrüßt weiteren Ausbau der Krippenplätze

29. September 2010

Ausbau noch stärker vorantreiben

Der immerda e.V., der zusammen mit anderen Elterninitiativen die Unterschriftenaktion “Mehr Krippenplätze in Hannover” gestartet hat, begrüßt, dass nun als Reaktion auf die positive Bevölkerungsentwicklung weitere 300 Krippenplätze in der Landeshauptstadt geschaffen werden sollen.

“Wir freuen uns, dass sich Grüne und SPD mit einem entsprechenden Antrag für die Realisierung des Ausbauziels von 40% einsetzen, bezweifeln allerdings, dass damit der reale Bedarf gedeckt wird“ sagte Ilka Sommer, Sprecherin der Initiative. „Die Annahme, dass 60% der Eltern im großstädtischen Milieu ihre Kinder bis zum Kindergarteneintritt von 3 Jahren selbst betreuen wollen, ist nicht mehr zeitgemäß. Die Mehrheit der berufstätigen Mütter und Väter wünscht sich einen Wiedereinstieg in den Beruf ab einem Alter von etwa einem Jahr.“ Der immerda e.V. setzt sich außerdem dafür ein, dass die neuen Plätze vor allem in den Stadtteilen mit besonders hohem Bedarf entstehen. Dazu reiche es nicht aus, die aktuellen Versorgungsquoten daraufhin zu betrachten, wie nah sie an 40% liegen. Notwendig sind differenzierte Analysen der unterschiedlichen Bedarfsstrukturen in den einzelnen Stadtteilen.

Der immerda e.V. fordert die Verwaltung außerdem dazu auf, nicht nur etablierte Träger, sondern auch Eltern-Initiativen an der Schaffung der neuen Plätze zu beteiligen. “Viele Eltern wollen ihre Kinder in eine Einrichtung geben, die sie selbst aktiv mitgestalten können“, so Sommer. „Mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz schaffen sie schnell, zuverlässig und verhältnismäßig günstig neue Betreuungsangebote. Durch eine enge Kooperation von Eltern und Erziehern sind sie darüber hinaus bestens geeignet, für die pädagogische Qualität der Kleinkindbetreuung zu sorgen.“