2.101 Unterschriften übergeben

27. Oktober 2010

Im Rahmen einer öffentlichen Abschlussaktion in der hannoverschen Innenstadt hat der immerda e.V. am 27. Oktober 2010 zusammen mit weiteren UnterstützerInnen insg. 2101 Unterschriften an die Bürgermeisterin Ingrid Lange und einen Vertreter des niedersächsischen Kultusministeriums übergeben. Diese sind in den vergangenen Monaten online und mit ausgelegten Listen zusammen gekommen. Mit der Aktion “Die lange Reise zum Krippenplatz” wurde noch einmal deutlich gemacht, dass nach wie vor Krippenplätze fehlen und der Ausbau fortgesetzt werden muss.

Wir bedanken uns bei allen, die unsere Unterschriftenaktion unterstützt haben! Es sind viele Unterschriften zusammen gekommen. Die Onlineaktion wird auch nach dem offiziellen Kampagnenende fortgesetzt: www.mehr-krippenplaetze-in-hannover.de


Abschlussaktion Unterschriftenkampagne

29. September 2010

Mit einer zentralen Abschlussaktion beendet der immerda e.V. am Mittwoch, den 27. Oktober 2010, die Unterschriftenaktion “Mehr Krippenplätze in Hannover”. Um 16:00 Uhr laden wir zur “Reise zum Krippenplatz” auf dem Platz der Weltausstellung in der Innenstadt Hannovers ein. Im Rahmen der Aktion sollen auch die bis dahin gesammelten Unterschriften an den Oberbürgermeister und eineN VertreterIn des Landes überreicht werden.

Daher tragt euch bitte vorher online ein und unterstützt die Aktion: http://mehr-krippenplaetze-in-hannover.de/

Wenn ihr noch ausgefüllte Unterschriftenlisten habt, schickt sie bitte rechtzeitig an den immerda e.V.: Postfach 3324, 30033 Hannover


Elterninitiative immerda e.V. begrüßt weiteren Ausbau der Krippenplätze

29. September 2010

Ausbau noch stärker vorantreiben

Der immerda e.V., der zusammen mit anderen Elterninitiativen die Unterschriftenaktion “Mehr Krippenplätze in Hannover” gestartet hat, begrüßt, dass nun als Reaktion auf die positive Bevölkerungsentwicklung weitere 300 Krippenplätze in der Landeshauptstadt geschaffen werden sollen.

“Wir freuen uns, dass sich Grüne und SPD mit einem entsprechenden Antrag für die Realisierung des Ausbauziels von 40% einsetzen, bezweifeln allerdings, dass damit der reale Bedarf gedeckt wird“ sagte Ilka Sommer, Sprecherin der Initiative. „Die Annahme, dass 60% der Eltern im großstädtischen Milieu ihre Kinder bis zum Kindergarteneintritt von 3 Jahren selbst betreuen wollen, ist nicht mehr zeitgemäß. Die Mehrheit der berufstätigen Mütter und Väter wünscht sich einen Wiedereinstieg in den Beruf ab einem Alter von etwa einem Jahr.“ Der immerda e.V. setzt sich außerdem dafür ein, dass die neuen Plätze vor allem in den Stadtteilen mit besonders hohem Bedarf entstehen. Dazu reiche es nicht aus, die aktuellen Versorgungsquoten daraufhin zu betrachten, wie nah sie an 40% liegen. Notwendig sind differenzierte Analysen der unterschiedlichen Bedarfsstrukturen in den einzelnen Stadtteilen.

Der immerda e.V. fordert die Verwaltung außerdem dazu auf, nicht nur etablierte Träger, sondern auch Eltern-Initiativen an der Schaffung der neuen Plätze zu beteiligen. “Viele Eltern wollen ihre Kinder in eine Einrichtung geben, die sie selbst aktiv mitgestalten können“, so Sommer. „Mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz schaffen sie schnell, zuverlässig und verhältnismäßig günstig neue Betreuungsangebote. Durch eine enge Kooperation von Eltern und Erziehern sind sie darüber hinaus bestens geeignet, für die pädagogische Qualität der Kleinkindbetreuung zu sorgen.“


Krippenausbau: Stadt muss Förderung der Elterninitiativen wieder aufnehmen!

1. Juni 2010

Bedarf vermutlich deutlich höher als von der Stadt angenommen.

Nachdem die Stadt Hannover heute eingeräumt hat, dass die bisherigen Planungen für den Ausbau der Krippenplätze nicht ausreichen werden, fordert die Elterninitiative immerda e.V. eine Wiederaufnahme der Förderung neuer Krippen. Ilka Sommer, Sprecherin der Initiative, erklärte dazu heute in Hannover: „Viele Elterninitiativen sind bereit und in der Lage, in Eigenleistung viel Zeit und Energie zu investieren, um den Krippenausbau voran zu treiben. Jetzt ist die Stadt gefragt, dieses Engagement wieder finanziell zu unterstützen.“ Immerda wollte ursprünglich im Sommer 2010 eine Krippengruppe eröffnen, war aber im letzten Dezember, wie alle neuen Elterninitiativen, durch die Absage der Stadt gestoppt worden.

Gleichzeitig bezweifelte Sommer, dass die jetzt ermittelten Zahlen den tatsächlich Bedarf widerspiegeln: „Es geht nicht nur um ein Wollen, sondern auch um ein Müssen. Viele Eltern, die ihr Kind gerne zuhause betreuen würden, sind dazu aus finanziellen und beruflichen Gründen gar nicht in der Lage. Außerdem schafft in diesem Bereich ein höheres Angebot auch eine stärkere Nachfrage.“ Mehr als 1500 Eltern haben sich bereits an der von immerda und anderen Elterninitiativen ins Leben gerufenen Kampagne “Mehr Krippenplätze in Hannover!” beteiligt und ihrer Verzweiflung auf der Kampagnenhomepage Ausdruck verliehen (siehe http://mehr-krippenplaetze-in-hannover.de/). Sommer forderte die Stadt dazu auf, ihr Krippenausbauziel deutlich ambitionierter anzusetzen.


Elterninitiative Michel und Ida e.V. unterstützt Unterschriftenaktion für mehr Krippenplätze

6. Mai 2010

Mit dem Elternverein Michel und Ida e.V., die im Februar 2010 die erste Nachmittagskrippe in Hannover eröffnet haben, hat sich eine weitere Elterninitiative der Unterschriftenkampagne Mehr Krippenplätze in Hannover! angeschlossen.

Wegen der großen Nachfrage nach Krippenplätzen hatten Michel und Ida ursprünglich geplant zum Sommer 2010 eine weitere Gruppe für unter 3jährige zu eröffnen. Ähnlich wie die Elterninitiativen immerda e.V. und Bothfelder Krabbelmäuse e.V. wurden sie jedoch von der Stadt gestoppt, da die Planungen für den Krippenausbau bis 2013 bereits abgeschlossen sind und keine Haushaltsmittel mehr zur Verfügung stehen.