5. Mai 2010

Modellrechnung des Statistischen Bundesamts zeigt Aufholbedarf
Niedersachsen bildet mit einer Betreuungsquote der unter 3jährigen Kinder von 11,9% etwa gleichauf mit Nordrhein-Westfalen (11,5%) das Schlusslicht. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes zum Krippenausbau hervor. Um im Jahr 2013 eine Betreuungsquote von 35% zu erreichen, muss das Land noch etwa 42.000 zusätzliche Plätze schaffen. Das ist eine knappe Verdreifachung der aktuellen Platzzahl.
Doch nicht nur die Zahlen sind alarmierend, auch unter den betroffenen Eltern wachsen Ärger und Enttäuschung. In Hannover haben Elternvereine eine Unterschriftenkampagne unter dem Motto „Mehr Krippenplätze in Hannover!“ ins Leben gerufen. Schon über 1400 Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern fordern einen schnelleren und stärkeren Ausbau der Krippenplätze. „Der Bedarf ist riesig – viele Eltern sind verzweifelt“, so die Sprecherin der Initiative Ilka Sommer. „Man hätte mit dem Ausbau besser schon vor 30 Jahren angefangen“.
Unter http://mehr-krippenplaetze-in-hannover.de/ kann man sich online an der Unterschriftenkampagne beteiligen. Außerdem stehen Listen für handschriftliche Unterschriften zum Download zur Verfügung.
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Geschrieben von Admin
21. April 2010

Für die von Hannoveraner Elternvereinen ins Leben gerufene Initiative “Mehr Krippenplätze in Hannover!” ist der Anstieg der Kinderzahlen in Hannover keine Überraschung. „In fast jeden Bereich spüren wir einen hohen Konkurrenzdruck“, so die Sprecherin der Initiative Ilka Sommer. “Es fängt bei Geburtsvorbereitungskursen und Nachsorgehebammen an, geht bei Pekip-Kursen weiter und gipfelt letztlich in der Suche nach Betreuungsplätzen.” Selbst Winterstiefel seien in bestimmten Kleinkindgrößen bereits im November überall ausverkauft gewesen.
„Wir freuen uns, dass die neuen Zahlen den gestiegenen Bedarf an Betreuungsplätzen belegen und hoffen, dass auf die wohlmeinenden Worte aus Politik und Verwaltung nun auch endlich Taten folgen“, so Sommer. Sehnsüchtig wurden die Effekte des Elterngeldes und der Verbleib von jungen Familien in der Stadt erwartet. Nun wünscht sich die „Generation von der Leyen“ die Anerkennung in Form von ausreichend Betreuung und guter Bildung für ihre Kinder vom Kleinkindalter bis zum Schulabschluss. Zudem dürfen die Chancen auf einen Betreuungsplatz sowie die Wahl der Betreuungsform nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. “Wir begrüßen es, dass der Ausbau der Krippenplätze durch Plätze bei Tagesmüttern ergänzt wird. Dies ist jedoch nur eine echte Alternative, wenn die Betreuungskosten den Elternbeiträgen in Kindertagesstätten entsprechen”.
„Es könne nicht sein, dass das Problem mit dem Verweis auf die schwierige Haushaltslage auf die lange Bank geschoben wird”, so Sommer. “Wenn wir wollen, dass der positive Bevölkerungstrend anhält, liegen die Prioritäten doch auf der Hand”
Die Kampagne „Mehr Krippenplätze in Hannover!“ kann man im Internet unterzeichnen unter http://mehr-krippenplaetze-in-hannover.de/ Bisher haben sich 1224 Personen online oder handschriftlich beteiligt.
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Geschrieben von Admin
11. April 2010

Die von Hannoveraner Elternvereinen ins Leben gerufene Initiative „Mehr Krippenplätze in Hannover!“ kann die Freude von Kultusministerin Heister-Neumann über den 10.000 neu geschaffenen Krippenplatz im Land Niedersachsen nicht teilen. „Der Ausbau der Krippenplätze kommt bei den derzeit betroffenen Eltern nicht an“, so die Sprecherin der Initiative Ilka Sommer. „Wenn man aktuell auf einen Platz angewiesen ist und auch nach 30 Anmeldungen nur Absagen erhält, tröstet diese Meldung wenig.“
Niedersachsen ist mit seinem Krippenplatz-Ausbau von einem sehr niedrigen Niveau gestartet. Dass das Land nun beim Zuwachs der Plätze auf Platz 6 von 16 Bundesländern ist, heißt gar nichts. Darunter sind 6 ostdeutsche Bundesländer, die aufgrund ihrer hohen Betreuungsquoten gar keinen Zuwachs in diesem Maße benötigen. Um bis 2013 ein bedarfsgerechtes Angebot an Krippenplätzen bereitzustellen, fordern die Eltern einen stärkeren und zügigeren Ausbau von der Landesregierung und der Stadt Hannover.
Bisher wird davon ausgegangen, dass nur ein Drittel der Eltern von unter dreijährigen Kindern eine Fremdbetreuung in der Krippe oder bei einer Tagesmutter wünscht. „Der Bedarf wird gnadenlos unterschätzt“, so Sommer. „Mit der Einführung des Elterngelds ist der gewünschte Wiedereinstieg in den Beruf nach einem Jahr zum Normalfall geworden“, so Sommer. „Wir haben uns mit dem Elterngeld ein Stück Skandinavien nach Deutschland geholt ohne gleichzeitig die flächendeckende Betreuungsinfrastruktur zu importieren.“
Solange keine bedarfsgerechte Betreuung für alle Kinder gewährleistet sei, verdienen auch die Klagen über den Fachkräftemangel, geringe Geburtenzahlen und klamme öffentliche Haushalte kein Mitleid. Die Kampagne „Mehr Krippenplätze in Hannover“ kann man im Internet unterzeichnen unter http://mehr-krippenplaetze-in-hannover.de/ Im ersten Monat haben sich rund 1000 Personen online oder handschriftlich beteiligt.
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Geschrieben von Admin
12. März 2010

Nach einer Woche haben bereits über 200 Personen online für mehr Krippenplätze in Hannover unterschrieben und nun wurde auch die “Offline”-Unterschriftenaktion gestartet. Am Freitag, den 12. März 2010, hatte der immerda e.V. zusammen mit anderen UnterstützerInnen auf den Wakituspielplatz in der Eilenriede eingeladen, um die Aktion öffentlich vorzustellen und gleich die ersten Unterschriften zu sammeln.
Die Unterschriftenlisten können hier heruntergeladen werden. In den kommenden Wochen werden wir in verschiedenen Einrichtungen (Kitas, Elterntreffpunkte usw.) Listen auslegen. Aber wir freuen uns auch über jedeN UnterstützerIn, der/die selbst loszieht, Unterschriften sammelt und uns die ausgefüllten Listen anschließend zurückschickt!
Vielen Dank an alle, die an der Aktion mitgewirkt haben!
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Geschrieben von Admin
7. März 2010
Liebe Freundinnen und Freunde, Interessierte und UnterstützerInnen, liebe Bekannte und Familien!
Am 12.03.2010 begehen wir den offiziellen Auftakt unserer (offline) Unterschriftensammlung auf dem Wakitu-Spielplatz in der Eilenriede (nahe der Markuskirche)!
Die winterlichen Temperaturen und Wetterverhältnisse sollten niemanden davon abhalten, uns an diesem Punkt vor Ort zu unterstützen, die Presse wird auch dort sein und Fotos machen. Wir bitten Euch, wenn es sich irgendwie einrichten lässt, um 11 Uhr auf dem Wakitu zu erscheinen – natürlich gerne auch mit Kind und Kegel!
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Geschrieben von Admin